Notfallnachsorge

Wir suchen Menschen wie Sie...
...deren Hilfe von Herzen kommt!


Täglich entstehen in unserem Leben Situationen, mit denen Menschen urplötzlich konfrontiert werden. Was geschieht z.B. wenn ein Angehöriger plötzlich verstirbt oder einen schweren Unfall hatte und die menschliche Begleitung durch Angehörige oder Freunde im unmittelbaren Anschluß an den Unglücksfall nicht ausreichend sichergestellt werden kann? Was geschieht mit Kindern alleinstehender Mütter, die nach einem Verkehrsunfall oder Erkrankung alleine im Haushalt zurückbleiben und es niemanden gibt, der die Erstversorgung übernimmt? Fast täglich passieren Verkehrsunfälle, bei denen unverletzte Angehörige am Unfallort zurückbleiben und oft mit der Situation nicht zurechtkommen.

Standen Sie nicht auch schon einmal vor solch einer Situation, in der Sie menschliche Hilfe dringend brauchten, jedoch aber ganz alleine waren?

Das Deutsche Rote Kreuz in Wismar möchte bei der Bewältigung einer persönlichen Tragödie (im unmittelbaren Anschluß daran) hilfreich zur Seite stehen. Dazu wollen wir eine Notfallhelfergruppe mit ehrenamtlichen Bürgern aufbauen. Und darum brauchen wir Leute wie Sie, denn die Verwirklichung dieser Aufgabe ist ohne ständige Mithilfe der Bürger nicht denkbar.

Hätten nicht auch Sie Lust, Ihre Hilfe und Kraft betroffenen Menschen anzubieten? Wäre es nicht auch für Sie eine lohnenswerte Aufgabe?

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Wismar e.V., insbesondere Frau Tietze, jederzeit zur Verfügung. Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer
0 38 41 - 71 23 12.




Aufbau des Projektes Notfallnachsorge im Kreisverband Wismar e.V.

- April 1997 Entscheidung des Kreisverbandes zum Aufbau einer Notfallnachsorgegruppe

- Juni 1997 Einstellung der Projektleiterin über § 249h AFG

- Erarbeitung eines Konzeptes , ca. 2 Monate

- Ausarbeitung eines Ausbildungsplanes für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen

- gezielte Öffentlichkeitsarbeit, d.h. Vorstellung des Konzeptes auf verschiedenen Veranstaltungen, Veröffentlichung in der Presse (Ostsee-Zeitung, Ostseeanzeiger, Marktzeitung), Verteilung von Handzetteln auf Veranstaltungen, Mundpropaganda im eigenen Umfeld

- Werbung von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen durch die Öffentlichkeitsarbeit ( dabei große Resonanz von der Bevölkerung, leider aber auch viele Anfragen zwecks Festeinstellung)

- Vorstellung des Projektes beim Sozialausschuß, beim Sozialamt, beim Jugendamt, bei den niedergelassenen Ärzten, bei der Berufsfeuerwehr, beim Rettungsdienst

- es folgt noch die Vorstellung bei der Freiwilligen Feuerwehr

- Kontaktaufnahme mit der Polizei, Bestattungsunternehmen und geschulten Fachkräften für die Ausbildung

- Dezember 1997: Beginn der Ausbildung der Helfer und Helferinnen durch Ärzte, Psychologen, Rechtsanwalt, Bestatter

- Beendigung der Ausbildung Mitte Oktober 1998

- ab Ende Oktober ist die Gruppe, zu diesem Zeitpunkt 10 Helfer und Helferinnen aus den verschiedensten Alters- und Berufsgruppen, einsatzfähig

- Erreichbarkeit der Gruppe: rund um die Uhr, sowie am Wochenende und an Feiertagen über ein Handy

- diese Handynummer wurde den wichtigsten Stellen, d.h. den Ärzten, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei bekanntgegeben

- die Ämter und Behörden zeigen großen Interesse und boten Hilfe und Unterstützung an



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